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Endosymbiontentheorie?

Beim Durchsehen meines eigentlichen Blogs, fand ich den Aufsatz, den ich mal über die Endosymbiontentheorie geschrieben hatte.

Dieses Thema behandelten wir kurz in der 7. Klasse im Rahmen des "Metamenschen". Damals hielten 3 oder 4 Schüler ein Referat darüber.

Schließlich ließ mich dieses Thema nicht mehr los und ich begann im Internet nachzuforschen. Deshalb entstand der Aufsatz damals.
Ich find ihn jetzt sprachlich zu unbeholfen, sodass ich ihn nicht reinkopieren werde.

Diese Theorie wurde erstmals 1905 von einem gewissen Konstantin Sergejewitsch Mereschkowski aufgestellt. Bekannter wurde sie aber erst durch Lynn Margulis.

Um diese Theorie kurz zusammenzufassen:
Eukaryonten haben Prokaryonten in sich aufgenommen, zum gegenseitigen Vorteil.

Plasmiden. Sie haben sich wohl aus Cyanobakterien (fälschlicherweise auch "Blaualgen" ) entwickelt. Cyanobakterien haben die besondere Fähigkeit Photosynthese zu betreiben. Somit geht man davon aus, dass sie zu den heutigen Chloroplasten der grünen Pflanzenzellen wurden.

Mitochondrien. Sie haben sich wohl aus Purpurbakterien (aus der Gruppe der α-Proteobacteria) entwickelt. Diese Bakterien sind in der Lage in anoxischen Bedingungen anoxygene Photosynthese zu betreiben. Sie benutzen dafür organische Stoffe und produzieren daher keinen elementaren Sauerstoff. Sie wurden somit wahrscheinlich zu Mitochondrien ("Kraftwerk der Zelle" ), da diese unter Sauerstoffverbrauch ATP herstellen (= Zellatmung).

Diese Argumente klingen noch nicht sehr überzeugend. Aber widmen wir uns nun dem Aufbau der Plasmiden und Mitochondrien.

Sie besitzen eine doppelte Membranhülle, wobei sich die äußere und die innere Membranschicht voneinander stark unterscheiden.
Abgesehen davon haben sie eine eigenständige ringförmige DNA,
sowie eigene Ribosomen des Typs 70S. Nur Prokaryonten besitzen diesen Typus der Ribosomen, Eukaryonten besitzen 80S-Ribosomen.

Im Laufe der Evolution verloren diese Organellen einen Teil ihrer DNA, dieser fehlende Teil wurde wohl in das Genom der 'Wirtszelle' eingebaut. Die Plasmiden und Mitochondrien benötigten diese DNA-Stücke nicht mehr, weil sie sich auf bestimmte Arbeiten spezialisiert hatten (Photosynthese und Zellatmung).

Zusätzlich wird angenommen, dass das Cytoskelett und der Nukleus (= Zellkern) sich ebenso entwickelt haben. Eine sehr schöne animierte Grafik findet man auf der Seite der ChemgaPedia.

Weitere Indizien für die Endosymbiontentheorie stehen auf Wikipedia.

19.11.06 05:54
 


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