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Mitose - Meiose

Aus aktuellem Anlass, bzw. aus einer Auseinandersetzung mit diesem Thema wegen einer Freundin, habe ich mein Biologieheft aus der 6. Klasse Gymnasium herausgekramt und tippe die Mitschrift ab.

Aufbau eines Metaphasen-Chromosoms
Die DNA ist spiralisiert und zeichnet sich besonders gut durch ihre beiden Schwesterchromatiden aus. In der Mitte der Schwesterchromatiden (= zwei Chromatiden mit der identischen DNA) ist der sogenannte Centromer.


1 = ein Chromatid
2 = Centromer
3 = kurzer p-Arm
4 = langer q-Arm

Mitose

  1. Prophase
  2. Metaphase
  3. Anaphase
  4. Telophase

1.-4. läuft im Zellkern ab, Zellkernteilung.
es folgt darauf: Cytokinese = Zellteilung

1. PROPHASE

  • DNA spiralisiert sich -> Chromosomen bilden sich
  • Zellkernmembran löst sich auf

2. METAPHASE

  • Spindelapparat bildet sich
  • Anordnung der Chromosomen an der Äquatorialebene

3. ANAPHASE

  • Trennung der Schwesterchromatiden
  • Wanderung der Chromosomen zu den Polen

4. TELOPHASE

  • Spindelapparat löst sich auf
  • Chromosomen entspiralisieren sich in die Arbeitsform
  • Zellkernmembran bildet sich

Ergebnis der Mitose:
Aus einer Zelle entstehen 2 identische Zellen.

 

Meiose
(= Reifeteilung, Reduktionsteilung)

Aufgaben:
- Reduktion der Chromosomenzahl
- Vermischung der mütterlichen + väterlichen Gene

Nur in Geschlechtszellen!
andere Körperzellen machen Mitose

MEIOSE I:
PROPHASE I

  • DNA spiralisiert sich
  • Zellkernmembran löst sich auf
  • Paarung der homologen Chromosomen
  • Crossing-over (Austausch von väterlichen + mütterlichen Genen)

METAPHASE I

  • Spindelapparat bildet sich
  • Anordnung der homologen Chromosomen an der Äquatorialebene

ANAPHASE I

  • Trennung der homologen Chromosomen
  • Wanderung der Chromosomen zu den Polen

MEIOSE II:
METAPHASE II (= Metaphase der Mitose)

  • Anordnung der Chromosomen an der Äquatorialebene

ANAPHASE II (= Anaphase der Mitose)

  • Trennung der Schwesterchromatiden
  • Wanderung der Chromosomen zu den Polen

TELOPHASE II (= Telophase der Mitose)

  • Spindelapparat löst sich auf
  • Zellkernmembran bildet sich

Ergebnis der Meiose:
4 haploide genetisch verschiedene Zellen

25.11.06 16:10


Endosymbiontentheorie?

Beim Durchsehen meines eigentlichen Blogs, fand ich den Aufsatz, den ich mal über die Endosymbiontentheorie geschrieben hatte.

Dieses Thema behandelten wir kurz in der 7. Klasse im Rahmen des "Metamenschen". Damals hielten 3 oder 4 Schüler ein Referat darüber.

Schließlich ließ mich dieses Thema nicht mehr los und ich begann im Internet nachzuforschen. Deshalb entstand der Aufsatz damals.
Ich find ihn jetzt sprachlich zu unbeholfen, sodass ich ihn nicht reinkopieren werde.

Diese Theorie wurde erstmals 1905 von einem gewissen Konstantin Sergejewitsch Mereschkowski aufgestellt. Bekannter wurde sie aber erst durch Lynn Margulis.

Um diese Theorie kurz zusammenzufassen:
Eukaryonten haben Prokaryonten in sich aufgenommen, zum gegenseitigen Vorteil.

Plasmiden. Sie haben sich wohl aus Cyanobakterien (fälschlicherweise auch "Blaualgen" ) entwickelt. Cyanobakterien haben die besondere Fähigkeit Photosynthese zu betreiben. Somit geht man davon aus, dass sie zu den heutigen Chloroplasten der grünen Pflanzenzellen wurden.

Mitochondrien. Sie haben sich wohl aus Purpurbakterien (aus der Gruppe der α-Proteobacteria) entwickelt. Diese Bakterien sind in der Lage in anoxischen Bedingungen anoxygene Photosynthese zu betreiben. Sie benutzen dafür organische Stoffe und produzieren daher keinen elementaren Sauerstoff. Sie wurden somit wahrscheinlich zu Mitochondrien ("Kraftwerk der Zelle" ), da diese unter Sauerstoffverbrauch ATP herstellen (= Zellatmung).

Diese Argumente klingen noch nicht sehr überzeugend. Aber widmen wir uns nun dem Aufbau der Plasmiden und Mitochondrien.

Sie besitzen eine doppelte Membranhülle, wobei sich die äußere und die innere Membranschicht voneinander stark unterscheiden.
Abgesehen davon haben sie eine eigenständige ringförmige DNA,
sowie eigene Ribosomen des Typs 70S. Nur Prokaryonten besitzen diesen Typus der Ribosomen, Eukaryonten besitzen 80S-Ribosomen.

Im Laufe der Evolution verloren diese Organellen einen Teil ihrer DNA, dieser fehlende Teil wurde wohl in das Genom der 'Wirtszelle' eingebaut. Die Plasmiden und Mitochondrien benötigten diese DNA-Stücke nicht mehr, weil sie sich auf bestimmte Arbeiten spezialisiert hatten (Photosynthese und Zellatmung).

Zusätzlich wird angenommen, dass das Cytoskelett und der Nukleus (= Zellkern) sich ebenso entwickelt haben. Eine sehr schöne animierte Grafik findet man auf der Seite der ChemgaPedia.

Weitere Indizien für die Endosymbiontentheorie stehen auf Wikipedia.

19.11.06 05:54


Bienvenido

Dies hier ist also nun der angekündigte Blog, den ich für meine etwas biologisch-angehauchte Gedankenwelt benutzen werde.
Hier kommt alles hinein, das keiner in meinem eigentlichen Blog lesen will. x'D
Somit erwarte ich hier auch nicht, dass mir irgendwer Kommentare schreibt, oder Ähnliches.

19.11.06 04:08


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